KuWe-Anti-Mobbing

Kunstwettbewerb - Schluss mit Mobbing!

Folgende Plakate waren in der Endausscheidung:

Mobbing ist in allen Schulen ein häufig gebrauchter Begriff. Daher ist es in diesem Bereich wichtig Aufklärungsarbeit zu leisten und präventive Maßnahmen zu ergreifen. Was bedeutet eigentlich dieser immer wieder auftauchende Begriff im Schulalltag?

Mobbing bedeutet, dass jemand wiederholt und über längere Zeit und systematisch den negativen Handlungen von einem oder mehreren Tätern ausgesetzt ist und von ihnen gedemütigt oder schikaniert wird.“[1]

 

Wir wissen heute, dass es in diesem Bereich nicht nur körperliche Angriffe geben kann, sondern auch verbale Gewalt. Dazu zählen zum Beispiel Drohungen, Kränkungen und Hänseleien oder auch das Ausschließen aus der Gruppe. Manchmal kommt es sogar zu Beschädigungen von Eigentum. Nichtdestotrotz nehmen wir uns dieser Herausforderung an und machen es uns zur Aufgabe aktiv gegen Mobbing in der Schule vorzugehen.

 

Der Kunstwettbewerb unter Schülern war eine Idee der Eltern, die sich mit Engagement in der Schulentwicklung und Qualitätssteigerung der Schule beteiligen. Die Grundidee war bei einer Schule, die im Aufbau ist, vorbeugende Konzepte zu entwickeln und sich der Schulrealität von Beginn an zu stellen. Der Kunstwettbewerb zum Thema „Schluss mit Mobbing!“erstreckte sich auf alle Jahrgangsstufen. Die Schüler haben zahlreiche Plakate eingereicht. Die besten Plakate der Schüler werden durch eine Jury, die aus Eltern, Schüler und Schulleitung besteht, gekürt. Hinzu kommt eine Online-Abstimmung auf der Homepage unserer Schule: www.gymnasiumdialog.de. Wir würden uns über eine zahlreiche Teilnahme freuen.

 

Dieses Projekt dient als aktive Maßnahme gegen Mobbingfälle. Auch wenn die Tatsache, dass es Mobbing an Schulen gibt, sich nicht 100% verhindern lässt, ist eine konkrete Arbeit in dieser Richtung von großer Bedeutung. An dieser Stelle kommt auch das „Soziale Lernen als ein lebenslanger Prozess“ in Erscheinung. Sie unterliegt in verschiedenen Lebensphasen immer wieder neuen Herausforderungen.

 

Unsere Schule widmet sich daher der „Erzieherischen Einwirkung“ laut Schulgesetz des Landes NRW. Dazu zählen „insbesondere das erzieherische Gespräch, die Ermahnung, Gruppengespräche mit Schülerinnen, Schülern und Eltern, die mündliche oder schriftliche Missbilligung des Fehlverhaltens, […] Maßnahmen mit dem Ziel der Wiedergutmachung angerichteten Schadens und die Beauftragung mit Aufgaben, die geeignet sind, das Fehlverhalten zu verdeutlichen.“[4]

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[1] Kreis Warendorf, Schulpsychologische Beratungsstelle

[2] Art. 1 Abs. 1, Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland

[3] Art. 1, Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

[4] Schulgesetz NRW Art. 53 Abs. 2